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| Tipps für Männer Seite 2 |
Falls Frauen aktuell zum Staatsfeind Nummer Eins erklärt wurden (eine verständliche Reaktion), genügt es auch vorläufig mit den Kumpels vorlieb zu nehmen. So ein Zug um die Häuser oder ein Abend in der Diskothek zeigt, dass die Welt noch mehr als gescheiterte Liebe zu bieten hat, und macht den Kopf klar – zumindest, nachdem der Kater überwunden ist.
Welche Aktivitäten genau Sie planen, spielt eigentlich keine bedeutende Rolle. Ein neues Hobby beispielsweise lenkt ab und gibt Ihnen einen Grund die eigenen vier Wände zu verlassen. Wollten Sie vielleicht schon längst den Motorradführerschein machen, haben aber aus Rücksicht auf Ihre ängstliche Freundin bislang darauf verzichtet? Dann eröffnet sich jetzt die Gelegenheit, Ihre Träume endlich zu verwirklichen.
Manchmal kann auch ein Tapetenwechsel nicht schaden. Ein spontaner Urlaub bietet die Möglichkeit, für einige Zeit alles hinter sich zu lassen und neue Eindrücke zu sammeln. Es sollte dabei aber nicht unbedingt zum Faulenzen an den Strand gehen. Das Ganze muss stattdessen eine aufregendere oder zumindest ausgefallene Note haben. In Verbindung mit einem Abenteuertrip wie Bergsteigen oder Rafting zum Beispiel bleibt keine Gelegenheit an die Ex zu denken und der Held in Ihnen wird aufjubeln. Er kann schließlich etwas Adrenalin und Selbstbestätigung gebrauchen.
Sind Sie eher praktisch veranlagt, erfüllt der Job natürlich den gleichen Zweck. Setzen Sie sich klar formulierte Ziele, die erreichbar sowie anspruchsvoll sind, und stürzen Sie sich in die Arbeit. Ihr Chef wird es Ihnen danken.
Sonst ein lästiges Übel verkürzen Überstunden die dahinkriechende Zeit und machen sich außerdem positiv auf dem Konto bemerkbar. Es wartet zuhause schließlich niemand mehr, der bereits für 5 Minuten Verspätung eine umfassende Rechtfertigung verlangt.
Mit der Zeit erscheint die Beziehung ohnehin nicht mehr als ganz so perfekt, wie man sie gerne in Erinnerung hat. Auf diesem Umstand lässt sich aufbauen, denn je mehr Ecken und Kanten Sie finden, desto leichter wird mit Sicherheit der Liebeskummer. Sie können dazu sogar eine Liste anlegen. Eine bewährte Methode und die ersten Punkte sind bestimmt schnell gefunden:
Das Bad war stundenlang besetzt, am Wochenende wurde ich mit Shopping-Ausflügen gefoltert, sie mochte meinen Hund nicht, ihr Hintern sprengte alle Dimensionen, sie hat ständig an mir herumgemeckert, ihr Essen war ungenießbar und so weiter und so weiter. Ihr Stift wird nicht stillstehen.
Doch Vorsicht! Das sollte eine einmalige Sache bleiben und nicht perfektioniert werden. Sich übermäßig in den Zorn hineinzusteigern und nur noch düsteren Hassgedanken nachzuhängen wäre der absolut falsche Weg. Es sei denn, Sie streben eine Karriere als Serienkiller an.
Suchen Sie ruhig die Fehler auch bei sich selbst. Niemand ist perfekt und es zeugt von Stärke, die eigenen Schwächen zuzugeben. Gehen Sie dabei aber nicht zu streng mit sich ins Gericht, sondern sehen Sie die Trennung einfach als Chance, an sich zu arbeiten. Haben Sie ein zwiespältiges Verhältnis zu Pünktlichkeit oder fallen anderen gern ins Wort? Ändern Sie es, denn jetzt bietet sich der ideale Ansporn.
Am wichtigsten ist dabei, dass Sie sich selbst nicht unter Druck setzen. Niemand verlangt, von Ihnen, nach zwei Tagen schon wieder Witze zu reißen oder den Partymacher zu mimen. Geben Sie sich den Raum, den Sie brauchen, und spielen Sie nicht krampfhaft den harten Burschen, den nichts aus der Bahn werfen kann.
Und noch ein letzter Tipp: Sagen Sie dem Typen im Spiegel an jedem Morgen, er soll aufhören, sich selbst zu bemitleiden. Er hat viel zu bieten, ist ein toller Hecht und jede Frau, die das nicht erkennt, verdient ihn auch nicht! (Sollten Sie in einer Wohngemeinschaft leben, drosseln sie dabei aber die Lautstärke)
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